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Fäkalientank: Umrüstungen von Toiletten gelten als sinnvoll

Fäkalientanks: So entsorgt man die Inhalte

[Anzeige] Fäkalientanks sind so etwas wie die heimlichen Stars hinter dem Toilettengang - zumindest im mobilen Bereich. Überall dort, wo Menschen und Tiere ihre "Geschäfte verrichten, werden spezielle Tanks benötigt, um die Fäkalien aufzufangen, damit diese anschließend geregelt entsorgt werden können. Im industriellen Bereich, in der Landwirtschaft, aber auch bei Wohnmobilen oder Booten kommen Fäkalientanks zum Einsatz. Weil Tank aber nicht gleich Tank ist, gilt es bei der Anschaffung einiges zu beachten - auch bezüglich der zukünftigen Entsorgung der Inhalte. 

Bei Fäkalientanks auf Qualität achten

Fäkalientanks sind hochspezialisierte Behältnisse, die man nicht ein Eigenregie selbst bauen und einsetzen kann. Nicht zuletzt, weil der biologische Abfall strengen Entsorgungsrichtlinien unterliegen kann. Insbesondere im Gewässerbereich gelten gesetzliche Vorgaben, die Bootskapitäne zwingend einhalten sollten, um keinen Ärger zu riskieren. Doch auch Industrielle oder Landwirte benötigen für den Betrieb ihrer Anlagen hochwertige Fäkalientanks vom Profi. Unter www.mosertankshop.de ist eine Vielzahl von hochwertigen Fäkalientanks für verschiedene Einsatzbereich zu finden.

 

Privatleute werden auf Fäkalientanks immer dann treffen, wenn es um die Planung der zukünftigen Toilettengängen im mobilen Segment geht, etwa bei Wohnmobilen oder Sportbooten. Dabei gilt es einige Grundregeln zu beachten, die sich teilweise erst vor wenigen Jahre geändert haben. Sportboote, mit einem Gewicht über 400 Kilogramm dürfen seit April 2015 in der schwedischen Wirtschaftszone wie auch in schwedischen Hoheitsgewässern keine Fäkalien mehr in das Meer ablassen. Vorher war das anders, nun sind nur noch historische Boote von der strengen Regelung ausgenommen. 

Fäkalientanks: So entsorgt man die Inhalte

Wer Fäkalien so entsorgt, riskiert hohe Strafen.

Selbstverständlich ist der Toilettengang in schwedischen Gewässern erlaubt - allerdings nur, wenn die Fäkalien nicht direkt in das Meer gespült werden. Ein Umbau ist nicht zwingend notwendig, meistens aber eine gute Wahl, denn zusätzliche mobile Toiletten inklusive eines geschlossenen Fäkalientanks zu installieren oder die Toilette nicht oder nur unzureichend nutzen zu können, scheint für regelmäßige Ausfahrten kaum eine sinnvolle Lösung zu sein.

 

Wer einen Umbau oder Einbau plant, sollte Vorkehrungen treffen: Wie groß ein hochwertiger Fäkalientank sein sollte, hängt von mehreren Faktoren ab. Wie viel Wasser pro Spülgang durchgespült wird, ist entscheidend, um das notwendige Fassungsvermögen eines Fäkalientank berechnen zu können. Einfach gesagt gilt: Je mehr Wasser bei einem Toilettengang durch das WC fließt, desto größer muss auch der angeschlossene Tank sein - es sei denn, man kann den Wasserdurchlauf regulieren. 

 

Unbedingt im Auge behalten sollten Käufer auch die Häufigkeit der Entleerungen. Kleine Fäkalientanks sind in der Erstanschaffung günstiger, müssen aber häufiger entleert werden als große Fäkalientanks. Weil auch das Entleeren mit Kosten verbunden ist, kann es sich lohnen, nachzurechnen. Als Faustformel: 2 bis 3 Personen können eine Toilette mit 54-Liter fassendem Fäkalientank für "das kleine Geschäft" an achte Tagen pro Monat nutzen ohne den Tank vollständig zu füllen. Es bleibt ungefähr ein Viertel "Reserve-Fassungsvermögen" für Notfälle. Über Umrüstungen auf moderne Fäkalientanks nachzudenken, sollten Nutzer sich ohnehin Gedanken machen: immerhin sind Chemietoiletten gemäß einer EU-Richtlinie ab dem Jahr 2020 verboten. 

 

Ökologisch sinnvoll ist es, Toiletten mit angeschlossenen Fäkalientank zu nutzen - rechtlich meistens ohnehin. Die besagten Sportboote über 400 Kilogramm Gewicht müssen an eine festverbaute Toilette einen Fäkalientank angeschlossen haben. Alle auf dem europäische Markt erhältlich Neu-Boote werden wahrscheinlich serienmäßig mit Fäkalientanks ausgestattet sein. Erkennen können das auch Laien, nämlich am Sanitärschlauch, der bei fehlendem Fäkalientank direkt zum Rumpf des Bootes verläuft, weil der Abfall dann direkt in das Wasser entleert wird.

 

Derartige Regelungen gelten übrigens für beide Seiten: Nicht nur für die Kapitäne, sondern auch für die Anlegestellen, die zumindest in Schweden sei 2015 selbst mit Entsorgungsstationen ausgerüstet sein oder auf die nächstgelegene Station hinweisen müssen.


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