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Der Bierdeckel: ein Untersetzer mit Geschichte

Bierdeckel Hersteller finden

[Enthält Werbung] Zu einem Kneipenbesuch gehören mindestens drei Dinge: ein kühles Bier, unterhaltsame Stammtischgespräche und natürlich Bierdeckel. Die praktischen Untersetzer sind aus keiner Gaststätte wegzudenken. Bierdeckel wurden bereits um das Jahr 1900 erfunden und gehören seitdem fest zur Kneipenkultur. Was früher als rein praktischer Untersetzer Verwendung fand, gilt heutzutage unter Liebhabern sogar als Sammelobjekt. Im nachfolgenden Beitrag verraten wir euch, was den Bierdeckel so besonders macht, woher der Untersetzer stammt und weshalb man es tunlichst unterlassen sollte, an den Vermerken auf den Bierdeckeln herumzukritzeln. 

Jedem Bierchen sein Pläsierchen

Die Zeiten in denen Bierdeckel stets rund waren oder vier abgerundete Kanten hatten sind längst vorbei. Heute sind die Designs der Bierdeckel mindestens so vielfältig wie die, in Gaststätten angebotenen Biersorten. Jede Brauerei und jeder Craft-Beer-Anbieter verfügt über ein individuelles Bierdeckel-Modell, das echte Fans des Pappuntersetzers nach dem Kneipenbesuch nicht selten mit nach Hause nehmen. Individuell gestaltete Bierdeckel gelten als Sammelobjekte, die anderen präsentiert und sogar getauscht werden. Die Einsatzgebiete beschränken sich schon lange nicht mehr nur auf die Verwendung als Tropfschutz. Werbeagenturen nutzen die bunten Untersetzer als Coupons, Visitenkarten oder gar als Kunstobjekt. Die vielfältig einsetzbaren Pappdeckelchen sind dank moderner Produktionsverfahren in den verschiedensten Stanzformen erhältlich. Eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen bietet die www.untersetzerfabrik.de, für die Nachhaltigkeit und Umweltschutz wesentliche Faktoren bei der Herstellung von Bierdeckeln sind.

Individuelle Bierdeckel bestellen

Manipulationen sind strafbar. Der Bierdeckel fängt nicht nur Tropfwasser auf, sondern hat sogar Urkundencharakter. Nach § 276 I StGB wird der Untersetzer zur Urkunde, wenn der Wirt darauf die bestellten Getränke und Speisen vermerkt.

Ohne scheint das Thema Nachhaltigkeit im Bierdeckel-Business von großer Bedeutung zu sein. Aufgrund seiner Verwendung als typischer Wegwerfartikel, sollten Bierdeckel unbedingt aus rein natürlichen Materialien hergestellt werden und biologisch abbaubar sein.

Verantwortungsbewusste Bierdeckelhersteller orientieren sich dabei an umweltschonenden Grundsätzen:

  • Verwendung von heimischen Rohstoffen (u.a. um die Transportwege kurz zu halten)
  • Made in Germany (keine Produktionsverlagerung ins Ausland)
  • Verwendung von reinen Naturmaterialien (Wasser + Holz + Stärke)
  • Herstellung biologisch abbaubarer Untersetzer
  • Verwendung mineralölfreier Druckfarben
  • Holzbezug aus nachhaltiger Bewirtschaftung (Zertifizierung beachten)

Selbstverständlich gehen moderne Bierdeckelhersteller mit der Zeit und informieren ihre Kunden im Detail über Materialbezug, Produktionsverfahren und Nachhaltigkeit. Je transparenter sich die Hersteller im Internet präsentieren, desto verantwortungsvoller - und damit wahrscheinlich umweltschonender - gehen sie mit ihren Ressourcen um. Der Umwelt zuliebe sollten Bezieher von Bierdeckeln ein Auge auf die Herstellungsverfahren haben.

 

Ein Untersetzer mit Tradition

Der Bierdeckel blickt auf eine lange Tradition zurück. Die Entstehungsgeschichte des Bierdeckels ist eng verbunden mit seinen Bezeichnungen in unterschiedlichen deutschsprachigen Regionen. Am ehesten weißt das Synonym "Bierfilz" auf die historischen Ursprünge des unverzichtbaren Untersetzers hin. Während wohlhabende Biertrinker im 19. Jahrhundert ihre Hopfenkaltschalen meist aus hochwertigen Biersiedeln mit Zinn- oder Silberdeckel tranken, griff die ärmere Bevölkerung auf deckellose Krüge zurück. Als Untersetzer wurden zu dieser zeit eher unhygienische Filzplatten benutzt: die sogenannten Bierfilze. Unter freiem Himmel verwendeten Biertrinker die Filzuntersetzer als Deckel, um das Getränk vor Verunreinigungen zu schützen. Die heute verbreitete Bezeichnung "Bierdeckel" stammt demnach von eben diesem Vorgang.

Erst im Jahr 1880 lösten erste bedruckte Pappuntersetzer die Bierfilze ab. Das Vorbild für das heutige Modell des Bierdeckels (Holzfilzplatten) entwickelte ein Dresdner im Jahr 1892. Einen historisch bedeutsamen Entwicklungsschritt fand schließlich im Jahr 1903 statt, als die industrielle Herstellung der Holzschliffdeckel aus Fichtenholz begann. Auf diesen materialtechnischen Kniff greifen auch heutige Hersteller noch zurück.

Wie man den Bierdeckel auch dreht und wendet: der traditionelle Untersetzer gehört zu einem Kneipenbesuch einfach dazu!

 


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