Die besten Internet-Tipps: So nutzt du das Usenet gratis

So nutzt du das Usenet gratis

[Gastbeitrag] Stabile und vor allem schnelle Datenleitungen sind heutzutage eher die Regel als eine Ausnahme. Wer als moderner User auf eine leistungsstarke Verbindung zurückgreift, lädt sich benötigte Dateien häufig einfach aus dem Internet herunter. Viele Anbieter stellen ihre Werke dabei auf ihren eigenen Webpräsenzen zur Verfügung. Selbst bekannte Online-Shops bieten mittlerweile digitale Produkte wie beispielsweise Videospiele oder Musikalben als kostenpflichtige Downloads an. Eine Alternative stellt das sogenannte Usenet dar, das zu unrecht gegen seinen zweifelhaften Ruf als rein illegale "Downloadplattform" kämpft. Im Usenet stehen viele völlig legale Inhalte für moderne User zum Download bereit. Der nachfolgenden Artikel zeigt, wie du einen Zugang zum Usenet gratis nutzen kannst. 

Unix User Network: Kostenlos anmelden

Anleitung für eine kostenlose Usenet Nutzung

Was selbst erfahrene Nutzer meist nicht wissen: das Usenet existiert bereits länger als das World Wide Web selbst. Als eigenständiger Dienst sorgt das Usenet für eine weltweite elektronische Vernetzung, die für versierte Internetnutzer zahllose Vorteile mitbringt. Um an der globalen Kommunikation teilnehmen zu können, ist eine spezielle Software erforderlich, also einem Programm, das den Zugang zum Usenet ermöglicht. Hat man sich als Nutzer für einen kostenlosen Client entschieden, muss dieser zunächst auf dem heimischen Rechner oder Laptop installiert werden. Das Programm selbst findet man im Netz in Form einer .exe-Datei, die man nach dem Download startet, damit sich die Software selbstständig auf dem Computer installiert. An dieser Stelle sei auf die besonderen Sicherheitsregeln im Umgang mit .exe-Dateien hingewiesen: nutze nur Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen seriöser Anbieter eines Usenet-Clients, um die Gefahr möglicher Virenangriffe zu vermindern.

 

Einmal installiert, fungiert der Usenet-Client als Schaltzentrale. Für die Nutzung benötigt wird in jedem Fall eine gültige E-Mailadresse - ohne Mail funktioniert das System leider nicht. Nutzerfreundliche Clients fragen die benötigten Daten häufig beim ersten Starten ab. Im Usenet wird jeder Nutzer durch sein persönliches Login identifiziert. Neben der Mailadresse, die als Benutzername dient, sorgt vor allem ein möglichst komplexes Passwort für die nötige Sicherheit bei der Nutzung. Dies gilt selbstverständlich auch für den kostenlosen Zugang zum Usenet! Die Vergabe des Erstpasswortes läuft automatisch ab: nach Eingabe der E-Mailadresse wird das Passwort ohne weiteres Zutun an die angegebene Mailadresse versandt. Daher ist es wichtig, eine gültige E-Mailadresse anzugeben, auf die man als Nutzer des kostenfreien Usenet-Client auch tatsächlich zugreifen kann. Bei einigen Providern landen die Mails manchmal im SPAM-Ordner. Hat man nach spätesten 10 bis 15 Minuten keine Passwortbenachrichtigung erhalten, sollte man im SPAM nachschauen.

 

Ist alles erledigt, bist du als Nutzer bereit für deinen ersten Ausflug in das Usenet, wo mehrere Millionen von Dateien darauf warten, von dir entdeckt zu werden.

 

Gratis Usenet Zugang: dein erster Ausflug

Usenet Zugang kostenlos

War die Installation erfolgreich und hast du deine Benutzerdaten erhalten, startest du den Usenet-Client am besten, indem du dir eine Verknüpfung auf dem Desktop einrichtest. Ein einfacher Doppelklickdarauf öffnet dir zukünftig die Pforten in eine Welt voller Dateien. Weil es unmöglich ist, die Inhalte manuell zu sichten, verfügt die Client-Software über eine einfach zu bedienende Suchmaske: einfach das gewünschte Suchwort in das Textfeld eingeben und durch die aufgelisteten Ergebnisse stöbern. Je genauer der Suchbegriff, desto genauer sind letztendlich auch die Ergebnisse. Selbstverständlich kann man die Suche an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Für denn Fall, dass man nicht genau weiß, wie eine Datei genannt sein könnte, kannst du problemlos "ins Blaue hinein" suchen und mit allgemeinen Suchbegriffen beginnen. Wie bei einer Suchmaschine reicht bereits ein einfaches Wort aus, um passende Ergebnisse präsentiert zu bekommen. Wer also jemals eine der gebräuchlichsten Internetsuchmaschinen benutzt hat, wird mit der Nutzung des Usenet-Clients vor keinerlei Probleme gestellt.

 

Gute Clients setzen ohnehin auf einen übersichtlichen Aufbau der Nutzeroberfläche, damit der Ausflug in das kostenlose Usenet einfach und schnell funktioniert. Der Einfachheit halber können Unterscheidungen bei den gesuchten Dateitypen getroffen werden. Nutzerfreundliche Clients bieten dabei oftmals Unterteilungen, etwa in Dateien, Bilder oder Texte, an. Der Download wird einfach mittels Mausklick gestartet.

 

Als Einsteiger musst du keine Angst vor der Benutzung der Usenet-Clients haben, denn die Bedienung ist kinderleicht. Unter Sicherheitsaspekten ist vor allem eines wichtig: es werden keine nutzerbezogenen Daten gespeichert. Ein umsichtiger Umgang ist dennoch erforderlich, denn im Usenet kann man wirklich alles herunterladen.

 

Falsch verstanden: Nicht alles ist illegal

Häufig kursieren Gerüchte im Internet, dass der Zugang zum Usenet illegal sei und die angebotenen Dateien sowieso. Beides ist falsch. Das Usenet ist im Prinzip nichts anderes als eine Plattform auf der Nutzer Daten für andere Nutzer zur Verfügung stellen. Weil jedoch wirklich alles angeboten und im Usenet kostenlos heruntergeladen werden kann, gibt es selbstverständlich auch illegale Inhalte, die man als Nutzer umgehen sollte. Lizenzfreie Werke können meist bedenkenlos heruntergeladen werden. Das Usenet fungiert dabei als Sammelstelle für legale Downloads, weil dort lizenzfreie Werke unabhängig von der Anbieterplattform erreichbar sind. So gibt es legale Videos diverser Videoplattformen, Musikstücke von Nachwuchs- oder Hobbymusikern oder auch Texte von ambitionierten Autoren, die ihre Werke abseits kommerzieller Gedanken einfach mit der Internetcommunity teilen möchten.

 

Urheberrechtlich geschützte Werke stehen dagegen unter einem besonderen Schutz: ohne Erlaubnis ist ein Download illegal. Als illegal erkennbar sind nur die wenigsten Dateien. Hier gilt zunächst die Faustregel: was nicht kostenlos sein kann, ist meistens nicht erlaubt. Den neusten Blockbuster kostenlos und legal herunterladen, der erst vor wenigen Woche im Kino lief? Eher unwahrscheinlich und nicht erlaubt. Auch das Hitalbum eines topplatzierten Musikers werden Usenet-Nutzer kaum kostenfrei herunterladen dürfen. Als Neuling sollte man von einem kostenlosen Usenet Download immer dann absehen, wenn man sich bezüglich der Legalität eines Werkes unsicher ist.


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