Die besten Akne-Tipps: Teebaumöl gegen Pickel: Wirkt und hilft

Teebaumöl gegen Pickel ist einer dieser absoluten Klassiker unter den meist genannten Tipps gegen Akne. Und tatsächlich scheinen sich spürbare und sichtbare Erfolge zu zeigen, wenn man betroffene Hautregionen mithilfe von Teebaumöl behandelt. Das hat bereits eine Studie im Jahr 1990 belegt, deren Ergebnisse im Jahr 2007 im Rahmen einer randomisierten Doppelblindstudie wiederholt werden konnten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Teebaumöl gegen Akne ist vergleichsweise günstig, natürlich und kann als Hausmittel zudem gegen andere Erkrankungen eingesetzt werden, so etwa gegen Fußpilz oder zur Wundbehandlung. Was dieses Allround-Produkt überhaupt ist und wie genau Teebaumöl gegen Pickel wirkt, erfahrt Ihr im nachfolgenden Artikel.

Teebaumöl gegen Pickel: So wirkt und hilft es

Teebaumöl gegen Pickel
   

Teebaumöl entfaltet laut den erwähnten Studien also definitiv eine Wirkung gegen Pickel, auch wenn diese deutlich langsamer einstellt als mit anderen Präparaten wie beispielsweise Benzoylperoxid. Die australischen Ureinwohner verwenden Extrakte des Teebaumöls schon seit langem, um damit Wunden, Infektionen und sogar Erkältungen zu behandeln. Und was zur Wundheilung beiträgt, kann auch im Kampf gegen Pickel nur helfen. Teebaumöl ist ein ätherisches Öl, das per Destillation entweder aus den Zweigen und Blättern des Australischen Teebaum oder aus einer Mischung verschiedener Teebaumgewächse gewonnen wird. Teebaumöl ist somit ein natürliches Mittel gegen Akne. Dennoch sollte man das traditionelle Öl nur in verdünntem Zustand verwenden; unverdünnt gilt es sogar als gesundheitsschädlich. Bereits dieser Fakt zeigt, welche immense Wirkkraft hinter dem stark riechenden Öl steckt. Teebaumöl zieht seine Effektivität aus der sogenannten antimikrobiellen Wirkung, d.h. es wirkt sich auf die Infektiosität und Vermehrungsfähigkeit von Mikroorganismen aus, was im Falle von Akne die Bakterien sind. Insbesondere bei eitrigen Pickeln ist die antibakterielle Wirkung daher erwünscht. Teebaumöl als Hausmittel gegen Pickel in Betracht zu ziehen, ist also ein sinnvoller Schritt, bevor man zu chemischen Präparaten greift. Teebaumöl trocknet zudem die Haut leicht aus, was sich insbesondere bei fettiger Haut vorteilhaft auf das Hautbild auswirken kann: Pickeln wird so der Nährboden entzogen.

 

Teebaumöl gegen Akne aus der Drogerie


Ein unschätzbarer Vorteil der Behandlung von Akne mithilfe von Teebaumöl sind die niedrigen Anschaffungskosten. Man kann zwar problemlos zu einem guten Teebaumöl aus der Drogerie (etwa von DM oder Rossmann) greifen, aber auch dabei sollte man auf die Qualität und Reinheit des ätherischen Öls achten. Im Internet kosten qualitativ hochwertige und zu 100 % reine Teebaumöle um die zehn bis dreizehn Euro. Da Teebaumöl gegen Pickel sparsam dosiert wird und ohnehin nicht für die großflächige Behandlung von Akne geeignet ist, kommt man als Anwender mit einer Flasche vergleichsweise lange aus. Einer der Klassiker unter den Produkten mit reinem Teebaumöl ist das Präparat von Ralf Baders Gesundheit*, das mit Kosten von um die 13 Euro zu Buche schlägt. Genau so wichtig wie die Qualität ist übrigens die richtige Anwendung von Teebaumöl gegen Pickel und Mitesser. Elementar ist in jedem Fall die gründliche Reinigung des Gesichts, damit die Wirkstoffe des Teebaumöls auch ohne Umwege zur


entzündeten bzw. geröteten Hautstelle gelangen. Vor allem bei der Anwendung über Nacht entfaltet das Teebaumöl gegen Akne die volle Wirkung: Dazu einfach mit einem Wattestäbchen das Öl auf die gereinigte Haut auftragen, und bis zum nächsten Morgen wirken lassen.

Schon wenige Stunden reichen aus, um Rötungen und Pickel schnell beseitigen zu können. Betroffene mit empfindlicher Haut sollten beim Einsatz von Teebaumöl vorsichtig sein, denn so wirksam das verdünnte Extrakt des Teebaumes auch sein mag, es zählt zu den risikobehafteten Stoffen bei der Entwicklung einer Kontaktallergie. Teebaumöl sollte wegen ablaufender Oxidationsprozesse lichtgeschützt und bei Temperaturen unter 25°C sowie luftundurchlässig aufbewahrt werden.


Und wer stark konzentriertes Teebaumöl nicht verträgt, kann die Tinktur nach Bedarf verdünnen oder zu alternativen Mitteln greifen, die Teebaumöl etwa als Zusatz beinhalten.


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