Die besten Akne-Tipps: Fruchtsäure gegen Aknenarben

Aknenarben mit Fruchtsäure beseitigen zu wollen, kommt insbesondere den Betroffenen in den Sinn, die unter einer schweren Form der Akne leiden und dann früher oder später auch mit dem Thema Aknenarben konfrontiert werden. Hilfe stammt von unseren Vorfahren, die sich die besonderen Eigenschaften von Früchten schon vor Jahrhunderten zunutze gemacht haben. Dank modernster Verfahren in der Entwicklung von Kosmetikprodukten, können Pickel einfach selbst behandelt werden, mit sogenannten Fruchtsäurepeelings zum Beispiel. Wie die Fruchtsäure mit der Haut reagiert, welche Hautunreinheiten man selbst behandeln kann und welche Vorteile eine Behandlung mit Fruchtsäurepeelings hat, erfahrt Ihr im nachfolgenden Artikel.

Wichtig: Die Wirkung von Fruchtsäure gegen Pickel

Fruchsäure gegen Aknenarben
   

Damit man verstehen kann, welche Wirkung die Behandlung mit Fruchtsäure auf die Haut hat, muss man sich zunächst den Aufbau der menschlichen Haut verdeutlichen. Die Haut besteht aus insgesamt drei Schichten, von denen wir nur die erste, nämlich die Oberhaut, tagtäglich sehen. Die Epidermis ist die oberste und dünnste Schicht der Haut und der Ort, an dem Epithelzellen wachsen und sich vermehren. In dieser Hautschicht laufen erhebliche Stoffwechselprozesse ab, die mitunter für unser Hautbild verantwortlich sind. Unter der Oberhaut liegt die mehrschichtige Lederhaut, die aus den retikulären sowie papillaren Unterschichten besteht. In der Lederhaut finden wir die Blutgefäße und Nervenenden, was bei Verletzungen der Grund für erhöhtes Schmerzempfinden ist. In der Lederhaut (Corium) befinden sich das Kollagen und das Elastin, die direkte Auswirkungen auf die Hautgeschmeidigkeit und Elastizität haben. Die dritte und letzte Hautschicht sorgt für unseren Komfort bei Temperatureinwirkungen. In der Unterhaut, auch Subcutis genannt, findet man zwischen den Fasern des Bindegewebes zahlreiche Fettzellen, die uns vor unliebsamen Temperatureinflüssen schützen.

 

Aknenarben mit Fruchtsäure beseitigen


Wie man Aknenarben vorbeugen und behandeln kann, haben wir Euch bereits in einem anderen Artikel vorgestellt. Hier geht es ausschließlich um die Behandlung von Aknenarben mit Fruchtsäure. Um überhaupt einen Effekt in Bezug auf Narbengewebe zu erzielen, muss man wissen, in welche Hautschichten man mit dem Peeling vordringen muss. Schwach wirkende Säuren werden eingesetzt, wenn lediglich die oberste Hautschicht gepeelt, also sanft abgescheuert werden soll. Dieser Vorgang befreit die Haut von abgestorbenen Hautschuppen und Verhornungen. Etwas tiefer, nämlich bis in die Lederhaut, dringen sogenannte Median-Fruchtsäurepeelings ein. Bei dieser Methode treten dann auch die gewünschten Anti-Aging-Effekte auf. Aknenarben werden dagegen mit einem Verfahren beseitigt, das Kosmetiker und Dermatologen Tiefenpeeling nennen. Dieses Tiefenpeeling sollte nur von Fachpersonal durchgeführt werden und dringt tief in die Haut ein, um Narben und auch Falten wirksam zu behandeln.


Durch die Abtragung von Hautschichten wird die natürliche Hautregeneration angeregt, damit neue Zellen wachsen und sich vermehren können.
Zu den am häufigsten verwendeten Säuren wenn man Aknenarben mit Fruchtsäure beseitigen will, zählen Milchsäure, Apfelsäure, Zitronensäure und Weinsäure. Jede Säure eignet sich für bestimmte Aufgaben besonders gut. Milchsäure sorgt für Feuchtigkeit und eine Aufhellung der Haut; ähnliches vermag auch die Weinsäure zu tun. Apfelsäure wirkt dagegen eher auf Zellebene und fördert die Wiederherstellung von Hautzellen. Zitronensäure unterstützt die Haut mir ihrer antioxidativen und antibakteriellen Wirkung.
Durch den Einsatz von Fruchtsäure wird die Haut spürbar geschmeidiger, glatter und heller. Gleichzeitig wirkt sich ein Peeling mit Fruchtsäure positiv auf die Elastizität der Haut aus. Oftmals werden Fruchtsäurepeelings nicht nur gegen Pickel eingesetzt, sondern sind eines der ersten Mittel gegen Hautalterung.

 

Fruchtsäure-Peelings selbst anwenden

Pickel selbst schnell entfernen mit FruchsäureJe nach Schweregrad der Akne und ob Narben beseitigt werden sollen, kann ein Fruchtsäurepeeling auch ganz einfach selbst durchgeführt werden. Um die Anwendung zu vereinfachen, gibt es im Internet praktische Fruchtsäurepeeling-Sets zu kaufen, die alles enthalten, was man für eine wirksame Selbstbehandlung benötigt (etwa das Clear.Derm Fruchtsäurepeeling* 70%, 0,5 pH, Profiheimbehandlung Sofort-Starter-Set). Wichtig bei Fruchtsäurepeelings ist, dass man die Sitzungen auf mehrere Wochen verteilt und zwischen den einzelnen Anwendungen Regenerationspausen einlegt, um der Haut die Chance für das Zellwachstum zu geben. Bei der Anwendung folgt man einer Reihenfolge, die der täglichen Gesichtsreinigung ähnelt. Zunächst wird die Gesichtshaut von Make-Up-Resten befreit und gründlich gereinigt. Möglich ist dies auf schonende Art mit sogenanntem Mizellenwasser, insbesondere bei empfindlicher Haut. Anschließend wird die Fruchtsäure auf die Haut aufgetragen und die Einwirkzeit gemäß der Anwendungsanleitung des jeweiligen Produkt abgewartet. Bei dem "All Inclusive" Set von purePeel beinhaltet beispielsweise unterschiedlich konzentrierte Fruchtsäuren und eignet sich besonders gut für eine schonende Anwendung (purePeel - aha Fruchtsäurepeeling*). Nach dem Entfernen der Peeling-Rückstände ist die Anwendung einer beruhigenden Gesichtsmaske sinnvoll. Im Normalfall ist die Behandlung mit Fruchtsäure-Peelings frei von Nebenwirkungen, gelegentlich kann jedoch leichtes Brennen der Haut auftreten, das je nach Hautempfindlichkeit anders beurteilt wird. Lange Sonnenbäder sollten nach einem AHA-Peeling vermieden werden und Sonnenschutzlotion ist ohnehin ein Muss für gesunde Haut. Auch auf die pflegende Tagescreme solltest Du nach einer Fruchtsäurebehandlung gegen Pickel oder Aknenarben nicht verzichten. Die Idee Aknenarben mit Fruchtsäure beseitigen zu wollen, ist also ein wirksamer Plan und eine sanfte Methode, die vor dem Einsatz "schwerer Geschütze" unbedingt ausprobiert werden sollte.


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