Die besten Hobby-Tipps: Häkeln lernen leicht gemacht

Häkeln lernen

[Advertorial] Selber machen, moderner ausgedrückt "Do it youself", ist ein ungebrochener Trend, der sich durch nahezu sämtliche Handwerkshobbys zieht. Vor allem Häkeln ist immer noch Kult. Früher kannte man Häkeldeckchen nur von Omas Kaffeetisch, heute gehören bunte Grannysquares oder gehäkelte Tierfiguren zu jedem angesagten Wohnstil. Die wollenen Kunstwerke drücken Lebensfreude und gute Laune aus - und sie lassen sich sogar von Anfängern einfach selber machen. Häkeln ist nämlich ganz einfach, wenn man die grundlegenden Regeln einmal verinnerlicht hat. In Windeseile entstehen so bonbonfarbene Häkelwerke, die von einem simplen Untersetzer bis hin zum trendigen Sommerkleid reichen. Damit man als Einsteiger schnelle Erfolge feiern kann, sollte man einige Dinge beachten, die einem das Häkeln lernen leicht machen. In unserem aktuellen Beitrag zeigen wir euch wie es geht und was man für den Start in das neue Hobby benötigt.

Alles beginnt mit einer guten Grundausrüstung

Die gute Nachricht zuerst: Die Ausrüstung, die man für das Häkeln benötigt ist sehr übersichtlich. Eigentlich sind nur eine Rolle Häkel-Garn sowie ein Paar Häkelnadel notwendig, um sich direkt auf das neue, fast schon meditative, Hobby zu stürzen. Da es allerdings sowohl beim Garn als auch beim Nadelwerk einige Unterschiede gibt, erklären wir euch zunächst die Grundlagen.

 

Es gibt nicht einfach nur DIE Häkelnadel, sondern unzählige Modelle in verschiedenen Formen, Größen und aus diversen Materialien. Als Faustregel gilt: Je größer die eigenen Hände, desto größer sollte auch die Nadel sein. Die Häkelnadel muss bequem in der Hand liegen und sich auch nach einem längeren Einsatz noch gut anfühlen. Bei großen Händen kann insbesondere die Verwendung von dünnen Häkelnadeln schnell zu Ermüdungserscheinungen führen. Beim Material einer Häkelnadel kommt es dagegen eher auf den persönlichen Geschmack an. Einige Häkelprofis schwören auf simple Alunadeln, andere verwenden lieber Häkelnadeln mit Softgriff. Letztere fassen sich besonders weich, können aber an der Haut "kleben". Entscheidet man sich für Softgrip-Nadeln sollte man beim Kauf unbedingt auf Qualität achten. Für Fans nachwachsender Rohstoffe sind mittlerweile auch qualitativ hochwertige Häkelnadel aus Bambus erhältlich, die sich wunderbar verwenden lassen.

 

Hat man sich für eine passendes Paar Häkelnadeln entschieden, folgt die Auswahl eines geeigneten Garns. Grundsätzlich können auch Anfänger jede Art Garn verwenden. In guten Internetshops für Handwerkswaren findet man zahllose Varianten von Häkelgarnen aus diversen Materialien. Aber: Je voluminöser und weicher das Garn ist, desto schwieriger gestaltet sich das Häkeln. Ein weiterer Nachteil ist eher optischer Natur und damit Geschmackssache: Flauschiges Garn zeichnet die Häkelmaschen weniger deutlich ab, sodass die fertigen Werke eine nicht so ausgeprägte Struktur haben. Einsteiger, die Häkeln als Hobby grade erst entdeckt haben, greifen daher idealerweise zu einem eher festen und wenig voluminösen Garn, das sich gut und vor allem übersichtlich verarbeiten lässt. Vor allem am Anfang geht es beim Häkeln darum, die richtige Technik zu erlernen, diese zu verfeinern und darum, das gekaufte Häkelgarn möglichst sauber und sicher zu verarbeiten. Einmal gemeistert, steht der Verwendung flauschiger Häkelgarne kein Hindernis mehr im Weg. 

 

Haltung bewahren...

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Liegt die Grundausstattung für den ersten Häkelversuch bereit, kann es auch schon losgehen. Wichtig beim Häkeln ist die richtige Haltung: Zwar gibt es keine vorgeschriebenen Regeln wie man die Häkelnadel halten muss, doch vor allem Anfänger profitieren vor einem "sauberen Griff".

Zwei Haltungen sind besonders beliebt: der Messergriff und die Stifthaltung. Beim Messergriff wird die Häkelnadel wie ein kleines Küchenmesser gehalten, also mit oben auf dem Griff liegenden Zeigefinger. Die Nadel kann man sich dann als Verlängerung des Handgelenks vorstellen, was eine gute Kontrolle übe die Nadelführung ermöglicht. Bei der Stifthaltung hält man die Häkelnadel exakt wie einen Kugelschreiber während des Schreibens. Diese Haltung kann sehr leicht eingeübt werden, indem man einen Stift in die Hand nimmt und zum Schreiben ansetzt. In dieser Position tauscht man den Stift einfach durch die Häkelnadel aus - fertig. Trickreicher ist die Fadenführung, denn hier kommt es auf Details an. Die Fadenspannung sollte fest, aber nicht zu kräftig sein, um das Garn angenehm und maschensicher häkeln zu können. Die viel Spannung man mithilfe des Zeigefingers aufbauen muss, hängt unter anderem von der Art des Garns ab. Der kleine Finger sowie der Ringfinger dienen dagegen als Fadenführung. Für Anfänger zunächst schwierig ist, eine gleichmäßige Spannung beizubehalten. Variiert die Fadenspannung, kann man das später bei fertigen Häkelkunstwerk erkennen. Tipp: Mit der Stärke des Häkelnadel kann man auf die Spannung einwirken, sodass Beginner sich einfach ausprobieren sollten. 

 

Dann heißt es: Üben, üben und nochmal üben. Hat man den Dreh raus, häkelt es sich fast wie von Geisterhand. Viel Spaß!


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